Besuch bei Manfred Eckelt am 08.08.25

Kürzlich hatte ich Gelegenheit, eine Reihe von Zeichnungen, Skizzen und Grafiken von Manfred Eckelt anzusehen.

Für einen Laien ist es ja immer schwer zu sagen, warum ihm an einer künstlerischen Arbeit etwas gefällt oder nicht gefällt.
Für mich ist es der berühmte „erste Eindruck“ der dafür ausschlaggebend ist.

Unter den betrachteten Werken war eine Reihe von Skizzen, die das Nöthnitzer Schloß als Grundlage hatten. Dabei hat mich beeindruckt, wie der Künstler mit einigen, wenigen Strichen sowohl die Konturen des Bauwerkes als auch seine Dominanz in der Umgebung
dargestellt hat. Versuche der Kolorierung haben mich dagegen nicht angesprochen.

Ein größerer Anteil der Arbeiten umfasste auch weibliche Akte in vielfältiger Form und Darstellung.
Mir hat besonders gefallen, wie der Künstler in einigen Fällen mit feinen Linien eine Figur in der tänzerischen Bewegung so plastisch dargestellt hat, dass man meint sie löse sich aus der Umgebung.
Das Portrait einer jungen Frau wurde mit feinen Linien in einem Kupfer-Farbton in der Größe von DIN A 3 dargestellt. Das hat mich besonders angesprochen. Obwohl nicht flächig ausgeführt, konnte man der Figur ihre Gemütslage ansehen.

Ich bin dem Künstler dankbar, dass er mir die Betrachtung dieses Werksausschnitts gewährt hat.

Werner Schuffenhauer